Abitur - was sonst?
Wer heute beruflich voll durchstarten will, hat mit einem Haupt-, beziehungsweise Realschulabschluss eher wenige Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. In immer mehr Berufsfeldern ist das Abitur eine Grundvoraussetzung. Wo vor 15 Jahren noch die mittlere Reife ausreichend war, wird nun die Hochschulreife erwartet.
Darum ist es das Ziel vieler junger Menschen, ihren Schulabschluss mit den bestmöglichen Voraussetzungen für das spätere Leben zu beenden. Doch was ist mit den Leuten, die schon mit beiden Beinen im Berufsleben stehen und sich auch weiter entwickeln möchten. Die Möglichkeit nochmal zwei Jahe die Schulbank zu drücken, kommt für viele nicht in Frage. Sie haben oftmal Familie und damit verbundene feste Ausgaben. Viel sehen für sich selbst dann keine Möglichkeit und bleiben im alten Trott gefangen. Doch das muss nicht sein.
Schritt für Schritt zum Abitur
Egal ob Gymnasialschüler oder Berufstätiger, die Anforderungen an die Person sind ziemlich ähnlich. Wem eine allgemeine Hochschulreife, also die Möglichkeit sich an jeder Universität zu bewerben, zu aufwendig ist, kann auch ein fachbezogenes Abitur machen. Diese richtet sich dann von Anfang an, an einen bestimmten Studiengang und lässt somit für dieses Studium unnötige Fächer weg fallen. Das spart auf der einen Seite Zeit, schränkt die spätere Studienrichtung auf der andern Seite aber auch ein. Hier hat der Abiturient also die Qual der Wahl. Möchte er sich für die Zukunft schon gezielt festlegen oder lässt er sich alle Möglichkeiten im Leben offen. Die sogenannte Fachgebundene Hochschulreife ist daher auch eher etwas für Menschen, die ihr Abitur über den zweiten Bildungsweg nacholen und sich in ihrem Berufsfeld gezielt weiterentwickeln wollen.
Für Gymnasialschüler ist eher die allgemeine Hochschulreife die Regel. Sie sind oftmal noch unentschlossen was die Zukunft betrifft und haben somit die freie Auswahl.